
Günther Rebel (Deutschland)
Er erhielt seine Tanzausbildung an der Folkwangschule in Essen. Als Solotänzer, Trainingsleiter und Choreograph arbeitete er am Oldenburgischen Staatstheater, an den Städtischen Bühnen Essen, beim Folkwang-Ballett und an den Städtischen Bühnen Lübeck. 1971 ging er als Ballettdirektor an die Städtischen Bühnen Münster. Seit 1973 ist er Dozent für Bewegungspädagogik an der Fachhochschule Münster, Leiter der »Rebel Dance Company« und künstlerischer Berater der Ballettschule »Rebeltanz«. Seit 2002 engagiert er sich im Arbeitskreis Tanzpädagogik des Deutschen Berufsverbands für Tanzpädagogik e.V. Er veröffentlichte mehrere Bücher über Körpersprache und Jazztanz.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Pädagogenkurses begleiten das Tanztheaterprojekt des Jugendkurses (13 bis 15 Jahre) der Norddeutschen Tanztage. Günther Rebel erabeitet mit der Jugendgruppe eine Performance auf der Basis von Heinrich Heine Texten mit den Stilmitteln Hip Hop und Rap. Praxisnah werden die besonderen Herausforderungen von Tanzpädagogen in „Tanz und Schule Projekte“ analysiert, dokumentiert und gemeinsam evaluiert.
Ein 30-Minuten-Training mit Atem-, Stimm- und Körpertechnik eröffnet jeden Kurstag.

Jean-Hugues Assohoto (Frankreich)
Jean-Hugues ist in Avignon (Frankreich) geboren und absolvierte seine Tanzausbildung im dortigen Konservatorium. Es war jedoch Anne-Marie Porras (Choreografin) in Montpellier, die seine Moderne Tanztechnik weiterentwickelte und verfeinerte. Nachdem er sein Diplom (1993) Diplome d’état abschloss, wurde er Assistent von Anne-Marie Porras und unterrichtete in Ihrer Ausbildungsschule Epsedanse. Er wurde ein gefragter Tanzpädagoge, Choreograf und Tänzer und gab überall zahlreiche Workshops (Frankreich, Deutschland, Japan, Italien, Spanien, Slowenien, in der Karibik, Afrika, Israel, ect...)
1999 wurde er im Nationaltheater in Mannheim als Tänzer engagiert und arbeite mit vielen verschiedenen Choreografen (Philipp Talard, Bruno Jacquin, Jeanne Renshaw, Marc Mc Clain, Antonio Gomez,...) anschließend tanzte er für das Tanztheater Heidelberg unter der Leitung von Irina Pauls. Zusätzlich arbeitete er als freier Choreograf und leitete verschiedene Projekte im Auftrag vom Verschiedenen Theater (Mannheim, Heidelberg, Dessau..), Choré-Ame Dance Kompanie, Showa University (Japan), Messeveranstaltungen für Becker). Besonderen Wert legte er stets auf den hohen künstlerischen Aspekt.
Zur Zeit ist er Lehrkraft für Zeitgenössischer Tanz an der staatlichen Ballettschule Berlin.
Der Körper in Raum und Zeit,
Jean-Hugues konzentriert sich in seiner Stunde darauf, sich so organisch wie möglich im Raum zu bewegen und man könnte sie aus einer Kombination aus Limon- und Release-Technik, Boden- und klassischer Technik beschreiben. Mit viel Gefühl und Imagination möchte er die Tänzer als
Multi-dimensionale Performer vorbereiten, mit einer technisch anspruchsvollen Stunde, unter Einfluss des Raums, Musikalität, Rhythmik und Dynamikwechsel. Er arbeitet auch in Form von Atelier, mit Partnering und Tanzkontakt und begleitet seine Tänzer Ihre Grenzen zu erfahren und zu erweitern. Nach all diesem ist es eine Möglichkeit nur zu tanzen.

Ulla Wenzel (Deutschland)
absolvierte in ihrer Heimatstadt Hamburg eine Ausbildung zur staatlich geprüften Tanzpädagogin mit den Fächern Jazztanz, moderner Tanz, Ballett, Improvisation und Kindertanz. Sie arbeitete als Dozentin imAusbildungsbereich für Tanzpädagogen sowie am Institut für Lehrerfortbildung der Stadt Hamburg. Nach einer Zeit als Ballett-, Tanzpädagogin und Choreographin für Kindertanzstücke in Salzburg lebt und arbeitet sie nun in Augsburg. Seit sechs Jahren leitet sie erfolgreich ihre Basisfortbildungen »Methodik und Didaktik im freien Tanz mit Kindern« unter anderem beim Deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik e.V. und bei Sommertanzfestivals.
Freier Tanz in Tanz in Schulen Projekten
Zu Gast bei Familie Hempels
Bei Hempels unterm Sofa ist die Hölle los, und ausgerechnet jetzt kündigt sich auch noch Besuch an. Unterwegs zu ihnen sind der kleine Vampir, die wilden Kerle und Bibi Blocksberg. Ein Tanzabenteuer steht bevor, denn eingeladen hat sie weder Herr noch Frau Hempel. Vermutlich stecken die Kinder dahinter …
Ulla Wenzel stellt in diesem Seminar Themen für die tänzerische Arbeit mit Kindern im Vor- und Grundschulalter bis zur 4. Klasse vor. Das geschieht unter der Berücksichtigung der besonderen Anforderungen
für den Tanzpädagogen, der Schulklassen unterrichtet. Systematisch werden die tänzerischen Möglichkeiten der Schulkinder erarbeitet, mit musikalischen Beispielen ergänzt und pädagogisch begleitet.

Dr. med. Eileen Wanke (Deutschland)
ist Fachärztin für Plastische Chirurgie und Sportmedizin. Sie arbeitet seit etwa 15 Jahren im tanzmedizinischen Bereich und ist die betreuende Ärztin für professionelle Tänzer und Tänzerinnen an verschiedenen Theatern sowie im Tanzsportbereich. Sie ist Gründungsmitglied von TaMeD e.V. (Tanzmedizin Deutschland). Ihr Forschungsinteresse gilt der Prophylaxe von Verletzungen im Tanz. Ebenfalls ist sie Pilates-Instruktorin sowie Lehrbeauftragte der Universität Kiel für Tanzmedizin. Sie leitet die medizinische Kommission des Deutschen Karateverbandes und des Europäischen Karateverbandes. Darüber hinaus ist sie Vorstandsmitglied des Bremer Sportärztebundes sowie Mitglied der Sektion Frauensport der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention. Seit November 2003 ist sie an der Humboldt Universität zu Berlin auf tanzmedizinischem Gebiet wissenschaftlich tätig.
Diesmal widmet sich Eileen Wanke im Seminarblock zur beruflichen Weiterbildung zwei fundamental wichtigen Themen in der Tanzmedizin.
Die Füße im Tanz – „… so fern gelegen und doch so zentral“
„Strecken“ – „Beugen“ – „Schleifen“ – „Abspringen“ – „Landen“ – alle genannten Bewegungen sind im Tanz elementar. Und immer sind die Füße von zentraler Bedeutung. Sie tragen das gesamte Körpergewicht und stellen den Kontakt zum wichtigsten Arbeitsmittel, dem Boden her. Sie sind im Vergleich zum restlichen Körper klein und sind umso komplexer aufgebaut.
Dehnung
Rund ums Dehnen geht es in dem 2. Seminarthema. Zahlreiche Mythen und ein breit gefächertes individuelles Erfahrungswissen begleitet dieses Thema. Neben den anatomisch-physiologischen und allgemeinen medizinischen Aspekten sollen u.a. Fragestellungen bearbeitet werden zum Zeitpunkt der Dehnung, zur Prophylaxe, zur Regenerationsverkürzung, zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit und warum Katzen nie dehnen müssen.
